27.03.2019

Frühjahrsputz – Tipps fürs Ausmisten

Der Winter ist vorbei! Endlich können wir uns von schweren Klamotten befreien – fühlen uns leichter und freier. Jedoch bedeutet der Beginn der neuen Jahreszeit auch für viele: Frühjahrsputz! Wie findest du die Idee, ihn dieses Jahr direkt mit einer Aussortier-Session zu kombinieren? Wie das Ausmisten am besten klappt und sogar Spaß macht, erfährst du jetzt. :-)

Die Motivation 

Den meisten Menschen graut es davor, die ganze Wohnung auf den Kopf zu stellen. Ausmisten ist lästig! Das ist oft auch schon der Grund, warum sich Kisten, Schubladen und sonstige Stauflächen füllen und füllen. Und seien wir ehrlich: Wirklich brauchen tun wir das wenigste davon.

Wenn wir uns von Sachen lösen, haben wir viel weniger Last auf den Schultern. Hier gilt das Prinzip: Einfachheit = Zufriedenheit. Eigentlich eine ganz logische Gleichung. Also was hält dich noch zurück?

Formuliere dir ein positives Ziel: Was willst du mit dem Ausmisten erreichen? Das kann zum Beispiel mehr Platz zum Arbeiten, erholsamerer Schlaf im aufgeräumten Schlafzimmer oder mehr Raum für schöne Kleidung sein. 

Die Vorbereitung 

Bevor du anfängst, suche dir eine Playlist, ein Hörbuch oder einen Podcast raus. Damit vergeht die Zeit viel schneller und es macht sogar richtig Spaß! Oder noch besser: Bitte eine Freundin oder einen Freund um Hilfe. Mit dem richtigen Partner an deiner Seite klappt das Ausmisten wie von Zauberhand. 

Mache dir außerdem vorher einen Plan, womit du beginnen willst. Du kannst auch erstmal klein anfangen. Zum Beispiel mit der Sockenschublade oder dem Badezimmerschrank. 

Ganz wichtig: Überlege und recherchiere, was du mit deinen aussortierten Sachen machen kannst. Wer nimmt Spenden oder Müll an? Wann kommt der Sperrmüll? Gibt es bald einen Flohmarkt in der Nähe? Wenn du weißt, dass du nicht auf den aussortierten Sachen sitzen bleibst, fällt dir das Entrümpeln direkt viel leichter. 

Das Ausmisten

Jetzt kann es so richtig losgehen. Zumindest fast. Die schwierigste Frage steht nämlich noch im Raum: Wovon trenne ich mich überhaupt? Gar nicht so einfach – oder doch? Am leichtesten fällt es, kaputte oder abgelaufene Sachen wegzuwerfen: einzelne Socken, abgelaufene Lebensmittel und Kosmetik-Produkte, kaputte Kugelschreiber oder Schmuck.

Dinge, für die du keine Verwendung hast, die aber zu schade zum Wegwerfen sind, kannst du als nächstes aussortieren: zu dunkles Make-Up, die eine hässliche Schüssel, die du geschenkt bekommen hast, Bücher, die du niemals lesen wirst oder Parfum, dessen Geruch dir nicht gefällt. Diese Sachen kannst du super spenden oder verschenken. Dinge, die du in der hintersten Ecke, auf dem Dachboden oder im Keller wiederfindest, sind meistens von vornherein zum Aussortieren bestimmt. Wenn du sie bis jetzt nicht vermisst hast, werden sie dir auch in Zukunft nicht fehlen.

Wenn du damit fertig bist, geht's an den physischen und digitalen Papierkram. Um dich von unnötiger Last zu befreien, kannst du nämlich auch Mails, Unterlagen und Briefe aussortieren. Hier jedoch aufpassen: Manche Sachen, wie beispielsweise Schreiben vom Finanzamt, müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Außerdem könntest du dich noch von Mail-Abos, die du eh nie öffnest, abmelden.

Achtung! Oft vergessen werden Deko, Bettwäsche, Unterwäsche, Küchentücher, Handtücher und Kleiderbügel. Davon hat man meist viel mehr als man braucht. Kannst du dich von ein paar Teilen trennen?

Der Kleiderschrank 

Apropos Kleiderschrank: Hier bewährt sich die altbekannte 3-Kisten Methode. Stelle dich vor den Kleiderschrank, hinter dir warten eine „Behalten-Kiste“, eine „Wegwerfen-Kiste" und eine „Spenden/Verschenken/Verkaufen-Kiste“. Letztere kannst du gerne auch in drei Kisten aufteilen. 

Im nächsten Schritt fragst du dich, was dir wirklich Freude bereitet. Hört sich komisch an, ist aber äußerst effektiv! Die sogenannte KonMari Methode hilft dir, nur die Dinge zu behalten, die gut für deine Seele sind und dich wirklich glücklich machen. Wenn du dich bei einem Teil nicht sofort entscheiden kannst, überlege, wann du es das letzte Mal getragen hast. Ist es länger als ein Jahr her? Weg damit! Auch Klamotten, die dir zu groß oder zu klein sind, wandern in die „Spenden/Verschenken/Verkaufen-Kiste". Jemand anderes wird sich darüber freuen! Selbst wenn du irgendwann wieder reinpassen solltest, ziehst du sie dann wirklich noch an? Oder kaufst du dir dann doch lieber etwas Neues?

Und danach?

Bestimmt konntest du dich bei manchen Sachen nicht entscheiden. Zwinge dich, sie in den nächsten Tagen zu benutzen. Ziehe die alte Jacke an, stelle die komische Vase auf. Wenn sie dir keinerlei Freude bereiten, weg damit!

Damit erst gar nicht mehr so ein riesiger Berg an Krimskrams entsteht, gilt ab jetzt: Dinge direkt aufräumen oder wegwerfen! Dafür kannst du die 3-Minuten Regel anwenden. Alles, was du in unter 3 Minuten erledigen und aufräumen kannst, machst du sofort. Das wird dir auf Dauer einiges an Zeit und auch Nerven sparen.

Und das Wichtigste zum Schluss: Belohne dich! Du hast so viel weggeworfen, da kannst du dir auch eine Kleinigkeit gönnen. Ob eine neue Tasche, etwas Deko oder ein netter Kochabend mit Freunden – mache das, was dir Freude bereitet!

Frühjahrsputz – Tipps fürs Ausmisten

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