08.01.2020

Winterzeit: Was tun bei trockener Haut?

Im Winter macht sich trockene Haut ganz besonders bemerkbar. Aber woran liegt das eigentlich? Während der kalten Jahreszeit ist die Luftfeuchtigkeit sowohl im Freien als auch in beheizten Innenräumen deutlich geringer als im Sommer. Dadurch wird vermehrt Feuchtigkeit über die Haut abgegeben und die Haut trocknet aus. Schnee, Kälte und eisiger Wind strapazieren und beanspruchen deine Haut dann noch weiter.

Damit deine Haut die Winter-Herausforderung meistert, präsentieren wir dir die wichtigsten Tipps und Tricks gegen die Kälte: 

1. Das optimale Raumklima 

Besonders die ständige Heizungsluft verstärkt die Trockenheit der Haut. Regelmäßiges Stoßlüften und die Anschaffung von Grünpflanzen im Raum befeuchten die Luft – und sorgen somit für eine höhere Luftfeuchtigkeit. Diese sorgt wiederum für eine bessere Hautqualität im Winter. Deine Haut wird es dir danken! 

2. Die richtige Ernährung

Mit der richtigen Ernährung im Winter lässt sich die Haut von innen stärken. Pflanzliche Öle aus Leinsamen, Chiasamen oder Hanf pflegen die Haut mit essenziellen Omega-3-Fettsäuren. Aber auch Fisch, Avocado und Salate versorgen dich mit den richtigen Ölen. Wir haben mit unserem Rezept: „Gegrillter Fisch und Puy-Linsen“ genau das Richtige für die kalte Jahreszeit. Außerdem immer ein Muss: Viel Wasser. Auch im Winter sollten es mindestens 2 Liter Flüssigkeit pro Tag sein. 

3. Regelmäßige Pflege 

Das Eincremen nach jedem Bad und jeder Dusche sollten auch unbedingt zu deiner Routine gehören. Eine Bodylotion kann nämlich die Barrierefunktion der Haut wieder herstellen, nachdem das Wasser der Haut Feuchtigkeit entzogen hat. Für das Gesicht gibt es sogar spezielle „Coldcreams“, welche die Haut vor Kälte schützen. Zudem sind regelmäßige Peelings von Vorteil. Diese helfen die Durchblutung der Haut anzuregen. Besonders im Winter kann die Kälte die Durchblutung etwas hemmen – die regelmäßige Pflege verschafft dem Abhilfe. 

4. Vorsicht beim Duschen und Baden 

Jeder liebt ein heißes Bad bei kalten Temperaturen. Das sollte aber mit Vorsicht genossen werden, da zu heißes Wasser und zu viel Seife den Hautschutzmantel zusätzlich schaden und dies die Haut noch mehr austrocknet. Aus diesem Grund sollten ausgiebige Schaumbäder vermieden werden. Gegen ein Wohlfühlbad von 10 bis 15 Minuten ist aber nichts einzuwenden – wenn die Wassertemperatur nicht höher als 39 Grad warm ist. 

5. Dem Juckreiz widerstehen 

Trockene Haut hat oft Juckreiz und Ekzeme zur Folge. Die Haut ist somit nicht nur trocken, sondern auch gerötet und schuppig. Dabei können sogar Bläschen und Knötchen an den betroffenen Stellen entstehen. Auch wenn die Verlockung groß ist: Nicht kratzen! Denn das verschlimmert das Problem nur. Also, Finger weg und stattdessen eine Kortison-Creme besorgen! 

Winterzeit: Was tun bei trockener Haut?

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